Über mich

Hallo und Herzlich Willkommen im SchienenErsatzVerkehr!! Dem ersten Blog der vom (fast) alltäglichen Pendlerwahnsinn berichtet. Dieser Blog ist für alle denen es ähnlich ergeht wie mir. An Alle die, auch täglich zwischen Hbf und Vorstadtbahnhof pendeln wollen/dürfen/müssen?! Irgendwo zwischen ÖPNV und Wahnsinn. Wer sich nun ein lachen oder wenigstens ein schmunzeln nicht verkneifen kann, sollte sich wenigstens einmal diesen kleinen aber feinen Blog zu Gemüte führen. Insofern: Viel Spaß beim Lesen und Schmökern.

Dienstag, 31. Mai 2011

Der erste Post der Woche

Der erste Post in dieser Woche begann im Regen und endete in einer Regenpause. Aber nun von Vorn. Alles bagann- wie gesagt- heute morgen im Regen mit der Verspätung meines Busses. Soweit erst einmal nichts ungewöhnliches, der durch die Verspätung sich entwicklende Stau an Menschenmassen und die überfüllten Hauptstraßen in der Roushhour: Alles nichts ungewöhnliches hier im Ballungsraum, wo auf einem km² mehr als 1100 Menschen leben. Das jedoch der Bus fast mit einem äußerst wilden Autofahrer kolidiert, passiert so nun wirklich nicht jeden Tag. Auch das ca 50 Leute dadurch durch den Bus fliegen, sehe ich nicht jeden Tag. Gut, andererseits fahre ich nun auch nicht jeden Tag mit dem Bus und nutze öfters mal die Bahn. Als sich dann alle Fahrgäste wieder einígermaßen beruhigt hatten ging es weiter, ab in den Stau. Juhu! Knappe 20 Minuten und eine verpasste U-Bahn später, stand ich nun in der U-Bahn Station und wartete, und wartete, und ähm wartete. Als ich endlich an meiner Schule ankam, war es 3 Minuten vor 8 und meine Nerven einigermaßen strapaziert. Manchmal ist ein Auto ja schon echt cool, denke ich mir da öfters. Aber immer wenn ich das denke, gucke ich auf die Kosten. Diese holen mich dann meist runter, auf den Boden der Tatsachen. Also auch keine Alternative. Alles in allem ein nasser, aber doch normaler Tag im Leben eines Pendlers.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Donnerstag und 2 Redewendungen in einem Satz

Am heutigen Donnerstag, drehte sich alles rund um den zurzeit kursierenden "Ehec"-Virus. Nicht nur in den Medien, auch in der Bahn liess sich dieses Thema nicht umgehen. So unterhielten sich 2 Damen über die Unsicherheit die sie momentan beim Einkauf im Supermarkt verspüren und natürlich kam auch wieder der Klassiker schlechthin in diesem Gespräch zustande:" Früher, da hatte es sowas ja gar nicht gegeben". Natürlich nicht, früher war z.B. nur sowohl die Milch, als auch das Gemüse nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobl verseucht. Insofern stimmt diese Aussage nun nicht mit dem neusten Stand der Informationen überein. Aber natürlich sollte man da schon ein wenig vorsicht walten lassen. Denn, wie wusste Großmutter schon immer: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste". Also Augen auf, beim Obst-und Gemüsekauf und auch sonst im Leben! "Wer nicht wagt der nicht gewinnt" aber "Wer hochpokert, muss auch verlieren können" und weil ich jetzt schon mal 2 Redewendungen in einem Satz erwähnte, schließe ich diesen Post besser schneller als Langsamer um noch mehr Redewendungen zu vermeiden. Bis morgen also !

Mittwoch, 25. Mai 2011

Der Tag nach der "großen" Sause ,,,,

Auch nach dem "großen" Jubiläum mit dem 100. Post gestern, wird natürlich fleissig weiter gebloggt. So war ich auch an diesem Tag, wieder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und sammelte wieder eine Menge an Eindrücken. Im Bus zu meinem Ziel stiegen- am Hauptbahnhof- 2 schon ziemlich angetrunkene Männer ein und feierten auch heute noch den Sieg des FC Schalke 04 über den MSV Duisburg im DFB-Pokalfinale, welches am vergangenen Sonntag (vorallem in meiner Region) für viel Freude bei den Fans sorgte. Beide gröhlten lautstark Fan- Parolen durch den ganzen Bus, worauf die Busfahrerin die beiden darauf aufmerksam machte, dass sie nicht die einzigen Fahrgäste im Bus seien. Dann war erstmal Ruhe für ca. 10 Minuten. Als dann jedoch noch ein Fahrgast mit einem Schalke- Schal hinzustieg, wurden beide erst richtig laut. Während die einen noch gröhlten, zog derweil ein ganz anderer Fahrgast, die sowieso schon entnervten anderen Fahrgäste, mit seinen ziemlich rassistischen Parolen in den Bann. Am Busbahnhof stiegen sowohl Fangruppe, als auch der Fahrgast mit den Parolen aus und gingen aufeinander los. Warum, ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Naja,"das ist das Gesetz der Straße und es verschlägt mir die Sprache", wäre sicherlich eine treffende Zeile in einem Poetry Slam Gedicht zu diesem Thema. Dabei belasse ich es nun einmal und sage bis Morgen!

Dienstag, 24. Mai 2011

Tadadada !!!!!!!!Der 100 Post! (inklusive eines besonderen Schmankerls)

Heute ist es dann endlich soweit: der 100 Post steht an. Aus diesem besonderen Anlass nun eines meiner selbst getexteten Poetry Slam- Gedichte. Passend zum Thema des Blogs natürlich:

Am Morgen sitz' ich in der Bahn und dann sehe ich ihn schon wieder, den ganzen Pendler-Clan. Die Bahn fährt, ich ess' mein Butterbrot und frage mich gerade:" Warum ist die Mutter gegenüber im Gesicht so rot?" Ja, ich mache mir nunmal Gedanken über meine Freunde, Umwelt und Bekannten. Treffe Hans und Heiri und was ging da für ein Gerücht rum mit Heidi? Viele Menschen sagen, das ist doch nicht normal, doch ich entgegne und sage überdenkt doch einfach mal, was ihr sagen wollt anstatt dass ihr hier rumsitzt und heult. Na und ist das Leben noch so schlecht, so denke ich mir "hart, aber gerecht". "Jeder ist seines Glückes Schmied", so heißt es schon in einem alten Lied, ja und ich gebe zu gerade fehlt mir ein Satzglied. So beende ich nun dieses Gedicht. Setze noch eben den Punkt. Schicht.

Das war er also der 100 Post mit einem kleinen Schmankerl zum Jubiläum. Ich bedanke mich also für 100 Posts und hoffe auf die nächsten 100. Bis morgen !

Freitag, 20. Mai 2011

Frisch eingetroffen: die neusten Trends aus dem Leben eines Pendlers

Am gestigen Freitag entzückten mich unsere örtlichen Verkehrsmittel wieder einmal mit fast schon gewohnter Pünktlichkeit und den aktuellen Trends des Pendelerlebens : Smartphone, Coffee-to-go und ganz neu, ein schwarzes Gummiband namens "Power Balance" mit dem man- wie ich gerade recherchierte- angeblich ein besseres Körpergleichgewicht bekommen soll.Ein sehr umstrittenes Produkt, wie ich finde. Ich meine ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein buntleuchtenes, schwarzes Gummiband für ein besseres Gleichgewicht des Körpers sorgen kann- Wie soll denn das funktionieren? Über Elektroschocks vielleicht? Wohl eher nicht. Cool, schaut dieses besagte Band auch nicht gerade aus. Wobei es mich ein wenig an die Zeit erinnert, in der mal diese bunten Gummiarmbänder voll im Trend lagen. Selbst ich hatte eins: in mai-grün. Aber auch hier gilt natürlich wieder die oberste Regel: create your own style! Klingt wie eine Lebensberatung, stimmt aber wirklich meiner Aufassung nach.Nunja mit diesem Nachtgedanken, beende ich nun diesen Post und sage bis Montag. Euch ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Eine Idee, die den Nahverkehr revolutionieren würde....

Auch wenn das Wetter an diesem Donnerstag eher zu einer wechselhaften Form auflief, bewunderte ich die örtlichen, öffentlichen Verkehrsmittel für deren, seit Wochen andauernde Pünktlichkeit. Diese Pünktlichkeit, hängt allerdings nicht- wie ich neulich erfuhr- mit Bemühungen zusammen einfach mal nicht zu spät zu kommen. Vielmehr hat es mit einer neuen Regelung seit erstem Mai zu tun, die regelt, dass bei 10 Minuten Verspätung der Fahrpreis zurück erstattet wird.Allerdings hat die neue Regelung einen entscheidenen Nachteil: Man bekommt nur das Geld , wenn die Linie von unserem örtlichen Verkehrsunternehmen gefahren wurde. Linien die von den Bussen der Deutschen Bahn beispielsweise gefahren werden, wie z.B. die Meine, unterliegen dieser Regelung nicht. Also auch keine wirkliche Erleichterung. Sowieso ist der ÖPNV ja oft keine wirkliche Erleichterung, wenn man ihn nutzt. Ein komplexes Fahrtarif- und Verkehrsverbundsystem sorgen oftmals für Verwirrung im Nahverkehr. Aus diesem Grund, spreche ich mich für ein klares,strukturiertes und bundesweites Tarifsystem aus. Mehr Klarheit und weniger Verwirrung würde soetwas bringen. Aber durch das Kirchturmdenken vieler Kommunen und Länder, wird es auch weiterhin vielen Fahrgästen am Bahnhof die Fragezeichen ins Gesicht treiben, wenn der Automat sie fragt: Verbund-oder Streckentarif?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Mittwoch und der "kreative Anfall"

Voalà und schon ist Mittwoch. Nach einer wirklich schlaflosen Nacht, die ich mit zwanghaftem "Poetry-slamen" überstand, ist es nun wieder an der Zeit für den Blog, mich und das tägliche Date am Mittag/Abend. Tja und nicht nur meine schlechte Laune, nein auch das Wetter scheint sich wieder besonnen zu haben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was mich den ganzen Tag beschäftigte, war der- wie bereits geschrieben- "kreative Anfall" ´meinerseits in der vergangenen Nacht. Ich weiß nicht, wie gut man sich als Aussenstehender sowas vorstellen kann, aber es war wirklich als sei ich in einem Rauschzustand gewesen. Ich sah irgendeinen x-beliebigen Gegenstand und zack, hatte ich eine Zeile die sich reimte und zudem halbwegs Sinn ergab. Naja, aus den Zeilen wurden dann schliesslich ganze Geschichten, die sowohl einen humoristischen als auch einen mehrdeutigen Aspekt behandelten. Bis heute, weiß ich immernoch nicht wieso das ganze zu der Zeit aus mir sprudelte, aber damit die Geschichten nicht veloren gehen, schrieb ich sie- sicherheitshalber- in ein Notizbuch und erfreue mich und meine Umwelt am heutigen Tage damit. Was lernen wir aus diesem Vorfall? Es gibt eben Geschichten, die kann so nur das Leben ganz alleine schreiben. In diesem Sinne: Bis Morgen !