Über mich

Hallo und Herzlich Willkommen im SchienenErsatzVerkehr!! Dem ersten Blog der vom (fast) alltäglichen Pendlerwahnsinn berichtet. Dieser Blog ist für alle denen es ähnlich ergeht wie mir. An Alle die, auch täglich zwischen Hbf und Vorstadtbahnhof pendeln wollen/dürfen/müssen?! Irgendwo zwischen ÖPNV und Wahnsinn. Wer sich nun ein lachen oder wenigstens ein schmunzeln nicht verkneifen kann, sollte sich wenigstens einmal diesen kleinen aber feinen Blog zu Gemüte führen. Insofern: Viel Spaß beim Lesen und Schmökern.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Mittwoch und eine wichtige Erkenntnis

Und schon ist wieder Mitte der Woche. Das ging ja wieder fix. Ebenfalls schon wieder, ist super tolles Frühlingsgefühlwetter mit Guter-Laune-Garantie. Die Zeitung verrät auch nichts wichtiges, außer vielleicht noch, dass Trickbetrüger 2080€ ergaunerten und die Düsseldorfer Altstadt ein neues Pflaster bekommt. Ansonsten nichts Verdächtiges, bis jetzt: als ein etwa 2m großer Mann, mit seiner ca. 1,50m großen Freundin den Bus betritt. Tja, und da ist er wieder: der Vorteil nicht so groß zu sein. Denn das, erweist sich in vielerlei Situationen als unpraktisch. Hier im Bus beispielsweise, sind die Sitze dafür nicht ausgelegt: zu wenig Beinfreiheit. Beim Autokauf ist es auch schwierig und vom Klamottenkauf mal ganz abgesehen. Deswegen, bin ich mit meiner Körpergröße echt zufrieden. Nicht zu groß und nicht zu klein. Gesundes Mittelmaß eben. Ich finde, dass ist auch mal eine wichtige Erkenntnis: einfach mal mit sich zufrieden zu sein. In diesem Sinne: einen schönen Tag und mein Rat an dieser Stelle raus zu gehen und die Sonne zu genießen (ich kann es ja gar nicht oft genug schreiben) !!

Dienstag, 8. Februar 2011

Gutes Wetter und betrunkene Fahrgäste die zweite

Tag Nummer 2 in der Arbeitswoche, begann mal wieder recht bescheiden mit einer Verspätung meinerseits. Dann lief eigentlich alles recht normal ab. Fast dachte ich, ich könne heute gar keine Geschichte liefern. Aber auf dem Rückweg, regte sich dann doch noch etwas. Eine Frau und ein Mann Taumelteten völlig besoffen, durch den Bus. Ich glaube keiner der beiden wusste, mehr so recht wo oben und unten ist. Dementsprechend laut war deren Diskussion dann bezüglich Arbeitslosengeldes auch. Ich weiß nicht, aber hängt es mit dem guten Wetter zusammen, dass nun wieder mehr betrunkene sich in Busse und Bahnen wagen?! Ein Phänomen, wie ich finde. Wie soll es erst im Sommer werden, wenn es im Frühling schon so ist? Ansonsten ist so gutes Wetter ja wirklich super. Man kann mal so richtig das Leben genießen. Ob spontan mit Eis oder mit Freunden. Nachdem harten Winter brauchte es das aber auch, oder wusste noch jemand wie die Sonne aussah? Ich wusste es nicht mehr so richtig, so dass ich mich jetzt umso mehr freue sie zu sehen. Was werde ich also heute machen? Richtig, das Leben genießen. Insofern einen schönen Tag !!

Montag, 7. Februar 2011

Der Start in die neue Woche und" Frühlingsgefühle reloaded"

Der Anfang der Woche begann für mich mal nicht im ÖPNV, sondern mit der theoretischen Führerscheinprüfung. Nach 5 Minuten herum klicken, war diese für mich beendet. Bestanden, glücklich und erleichtert sind die Stichwörter, die mein Gefühl nach der Prüfung beschreiben. Nachdem ich dem engsten Kreis der Familie die frohe Botschaft mitgeteilt hatte, ging es nun aber los in die Bildungsanstalt meines Vertrauens. Auf dem Weg dorthin, zeigte sich mal wieder das Bahnhöfe auch Orte der Trennung sind. Ein etwas älteres Paar verabschiedete sich hier engumschlungen. "Schön", dachte ich. Sowas ist für Singles entweder ein Grund zusagen, dass sie auch einen Partner möchten oder zusagen: "Süß". In der Bahn werde ich Zuhörer eines Gespräches auf einer Sprache, die klingt wie Englisch aber auch etwas anderes sein könnte. Da gibt es noch ein paar Übersetzungsschwierigkeiten meinerseits, obwohl es laut genug ist. Das versteht selbst die letzte Sitzreihe. Meine Güte ich beneide wirklich 9:24 Uhr S-Bahn-Fahrer: So einen schönen Sonnenaufgang und so viele leere Sitzplätze sehe ich, als 7:24 Uhr S-Bahn- Fahrer eher selten bis nie. Auch das Wetter hat heute definitiv Frühlingsgefühl-Potenzial.

Freitag, 4. Februar 2011

Freitag und die schlimmste und längste Busfahrt meines Lebens

Das Ende der Woche begann mal wieder stressig, da mir 5 Minuten bevor ich gehen musste, auffiel, dass ich jetzt doch mal aufstehen sollte. Bus-und Bahntechnisch war heute mal wieder alles einwandfrei. Auf dem Rückweg ins Wochenende dann im RE, eine durchaus herzliche Begrüßung des Zugfahrers. Ich glaube als Zugfahrer muss man auch so eine Art Moderationstalent besitzen. Wobei Moderatoren sicherlich den schwereren Job haben. Auffällig zurzeit auch die Tatsache, dass die Anzahl der Kunden von "Primark" stetig ansteigt. Vor allem Frauen lieben diesen Laden weil, ja warum eigentlich? Eine Freundin von mir, könnte das nun sicher ausgiebig erläutern aber so spannend ist es nun auch wieder nicht, dass ich das jetzt ausgiebig erläutern wollen würde. Das man sein erstes Mal auch im Bus haben kann, zeigte sich heute: Angekommen in der Stadtmitte, setzte sich ein stark alkoholisierter Mann (ca.25) neben mich. Er fragte irgendetwas, doch ich konnte es nicht verstehen, was nicht nur an der Musik lag die ich gerade hörte. Nein, es war vielmehr der Mann, er nuschelte und fragte ob der Bus denn wohl zum Hauptbahnhof fahren würde. Ich antwortete ihm höflich, dass dies der Bus in die andere Richtung sei. Worauf er antwortete, dass er diese ja auch meinte. Nun gut ich möchte ja nun nicht päpstlicher sein als der Papst, aber das ist schon ein Unterschied von schlappen 40 km. Immer wieder, gucken mich Mitfahrende mitleidig an. Das Highlight dieser Busfahrt, zeigte sich aber erst am Ende. Der Mann der vorher noch Pizzakauend und Biertrinkend da saß, saß plötzlich gegenüber und suchte seine Bierflasche, die er aber unter seiner Jacke trug. Das hatte er anscheinend vergessen. Sodass ca. 2 Gläser Bier quer durch den Bus spritzten. Und ich dachte noch vorher: Wenn du hier trocken raus kommst, bist du gut. Ausgestiegen aus dem Bus, kommt mir eine Erkenntnis, bezüglich meiner Berufswahl in den Sinn: Die Mitarbeiter des Jugendamtes sind in ihrer Arbeit wirklich nicht zu beneiden. Mit diesen Impressionen beende ich nun diesen Blogpost und wünsche allen ein schönes, friedfertiges Wochenende !

Donnerstag, 3. Februar 2011

Die Top 5 der Vorteile im Single-Leben

Leben Verheiratete länger oder kommt es ihnen nur so vor?! Diese interessante Frage, schnappte ich heute Morgen in einer Debatte im Zug auf. Eine Wirklich gute Frage, denn wenn man bedenkt, dass die Zahl der Single-Haushalte immer weiter zunimmt, könnte man wahrlich meinen es kommt den Jenigen nur so vor. Allerdings, kann ich als bekennender Single auch mit ein paar Vorteilen auftrumpfen. Hier also die Top 5 der Vorteile im Single-Leben: 5) keiner der einem durch die Haare wuschelt, 4) spontane Flirts sind immer und überall möglich, 3) keine Person die zu fest Klammern kann so, dass man sich schnell mal neue Hobbys überlegen muss, 2) keine lächerlichen Kosenamen wie Mausi-Pupsi oder Bärchen, 1) auf die 1 hat es, der meiner Meinung nach wichtigste Punkt geschafft, nämlich Freiheit. Du kannst machen was du willst, ohne dich dafür Rechtfertigen zu müssen. Also ich werde das Gefühl nicht los, in meinem eigenen Blog zum Beziehungsprofi zu werden, selbst aber weiterhin Single zu bleiben. Naja ist im Film nicht viel anders. Die Beziehungsprofis sind nachher immer Single. Ich würde mich da dem Slogan eines großen Radio Senders anschließen und sagen: Voll im Leben!!
P.S. Das mit dem Beziehungsprofi, war natürlich nur ein Scherz =)

Mittwoch, 2. Februar 2011

Ein folgenschwerer Fehler, 5 Dinge die dagegen garantiert nichts bringen und ein heiteres Streitgespräch

Der Mittwoch lockt mit diesem Post zur späten Stunde. Heute auf der Hinfahrt hatte ich mal richtig Zeit, um meine Entscheidung, kein Auto zu wollen, ausgiebig zu überdenken, denn ich als erfahrener Pendler begann einen großen Fehler: ich habe anstatt den richtigen Bus mit der Buslinie und dem Ziel obendrauf, den Einsatzwagen derselben Buslinie genommen. Dieser glänzte aber im Nachhinein, mit einer Verspätung von 3 Minuten. Diese 3 Minuten nutzte der richtige Bus, um weiter zufahren und nicht auf den Einsatzwagen zu warten. Die Folge: richtiger Bus gefahren und ich 20 Minuten zu spät an meinem Ziel. Doch was will man machen? Hier 5 Punkte, die garantiert nichts dagegen bringen: 1) sich bei der zuständigen Busgesellschaft beschweren, 2) Verzweifeln (bringt ähnlich viel wie Punkt 1), 3) früher aufstehen, 4) dem Busfahrer die Schuld geben und 5) zu Mc Donalds oder einer anderen Fast-Food-Kette gehen. Nach einem lustigen Nachmittag bei einer Freundin nun also die Rückfahrt die weniger Spektakulär vor sich ging. Jedoch noch heiter, durch ein Streitgespräch einer jungen Frau mit ihrem Freund, wurde. Es ging um eigentlich alles, was einer Beziehung nicht gut tut: Alkohol und Affären, waren hierbei nur einige Punkte des Gespräches. Insofern wünsche ich allen einen schönen Abend/eine schöne Nacht /einen schönen Morgen und/oder auch Nachmittag.

Dienstag, 1. Februar 2011

Der Dienstag, das Älterwerden und der trockene Humor

Und Schwupps war schon wieder Dienstag und auf dem Hinweg werde ich interessierter Gast eines spannendes Gespräches, welchem folgende These zu Grunde lag:"Man wird jedes Jahr, ein Jahr älter". Unser Deutschlehrer würde nun sagen:"Führen sie das bitte weiter aus!", ein Klassenkamerad einer Freundin von mir ganz schlicht:" Gut, aber ausbaufähig". Nun nach einigen Irretationen einigte man sich, dass diese These wohl etwas Wahres beinhaltet. Ansonsten ist Frühlingsgefühltechnisch eher wieder Herbst bis Winter, aber immerhin trocken. Genauso trocken übrigens, wie die Witze die mein Sitznachbar seiner Arbeitskollegin gerade auf dem Rückweg erzählt. Mit dieser Meinung stehe ich aber, wie es scheint nicht allein da, denn sie guckt mich an als wolle sie fragen wo man ihren Arbeitskollegen abstellen kann. Tja und insofern bleibt mir nichts anderes mehr, als zusagen: Über Humor und Geschmack lässt sich streiten!