Über mich

Hallo und Herzlich Willkommen im SchienenErsatzVerkehr!! Dem ersten Blog der vom (fast) alltäglichen Pendlerwahnsinn berichtet. Dieser Blog ist für alle denen es ähnlich ergeht wie mir. An Alle die, auch täglich zwischen Hbf und Vorstadtbahnhof pendeln wollen/dürfen/müssen?! Irgendwo zwischen ÖPNV und Wahnsinn. Wer sich nun ein lachen oder wenigstens ein schmunzeln nicht verkneifen kann, sollte sich wenigstens einmal diesen kleinen aber feinen Blog zu Gemüte führen. Insofern: Viel Spaß beim Lesen und Schmökern.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Verspätete Posts

Liebe Leserinnen,liebe Leser des SchienenErsatzVerkehres,

ich entschuldige mich für die verspätete Veröffentlichung meiner Posts. Ich hatte einfach so viel zutun da kam ich einfach nicht zum Veröffentlichen. Ich hoffe dies in zukunft vermeiden zu können. Also und nun: WEITERLESEN !!!

Körperhygiene und "Kick-Roller"

Heute aus der üblichen Bahn und mit einem Mann der sich die Nägel im Zug schneidet. Ansonsten ist es ziemlich leer und ruhig, wenn da nicht dieses ständige Klicken des Nagelklipsers wäre. Ja, dass sind so Momente die hätte man besser nicht mitgekriegt und wäre mit dem Auto gefahren. Aber sonst ist es ja immer echt unterhaltsam in diesem Vehikel hier. Nun auf der Rückfahrt schreibt mir nicht nur eine Freundin die ganze Zeit SMSe nein, es sitzt auch noch ein Junge mir gegenüber. Meine Einschätzung ca. 19 und mit einem grünen "Kick-Roller". Ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt. Es gab ja eine Zeit wo diese Roller richtig in Mode waren. Auch ich hatte einen. Ich habe ihn bis heute noch. Leider verstaubt er aber in unserem Keller. Tja, so ist das mit den Trends sie kommen und gehen.

Edmund Stoiber und die Bahn

Es ist 7:34 Uhr, hier ist die übliche S-Bahn. Mir gegenüber eine ca. 44 jährige Lehrerin auf der Durchreise nach Bochum. Neben mir eine ca. 17 Jährige die die ganze Zeit Ihrem/rer Freund/Freundin SMSe schreibt mit "Ich Liebe Dich auch". Im Vierer gegenüber ein Mann mit seiner Freundin der guckt, als wäre ich Edmund Stoiber persönlich. Wobei Edmund Stoiber und die Deutsche bahn ja eine gar nicht so unvermeidliches Pärchen sind. Ich denke da an Stoibers berühmte Transrapid- Rede. Endlich angekommen, habe ich dann noch meine alte Vertrauensschülerin von der Realschule getroffen. Alles in allem gestern eher ruhig und schmuddelig als sonnig und aufregend. Es kann ja auch nicht jeden Tag etwas Großes passieren. Sind es nicht viel mehr die kleinen Dinge die uns im Kopf bleiben als die großen?! Das war also die heutige tiefgründige Frage zum Grübeln. Alles in allem war der Post denke ich: Gut, aber Verbesserungswürdig.

Dienstag, 11. Januar 2011

EDV-Mitarbeiter und Marmeladen-Krümel-Hemden

Heute aus der üblichen Bahn mit wieder den üblichen Leuten und dem Unterschied, dass wir 3 Minuten in Essen-Dellwig-Ost stehen bleiben weil Zitat:" noch ein Zug vor uns wartet und somit die Engstelle noch nicht frei ist". Nach dieser kleinen Verzögerung, ging es ungestört weiter. Auf Der Rück fahrt mit dem RE also nun aber folgende Situation: So liest gerade ein mir schräg-gegenüber sitzender Mann mit einer runden Brille gerade eine Zeitschrift namens: "Internet". Er ist noch ein Überbleibsel der frühen 1990er, was sein Modestil angeht und meiner Einschätzung nach in der EDV-Branche tätig. Dahinter ein genüsslich Kauender Mitte 40er der gerade sein Butterbrot verspeist und auf sein neues Touchscreen-Handy starrt, als hätte Barack Obama höchst persönlich ihm eine SMS geschrieben um sich einen Rat zu holen, wie man den amerikanischen Senat wohl doch noch zu einem JA zur Gesundheitsreform bewegt. Wäre ja auch alles nicht so schlimm wenn der Mitte 40er nicht sein ganzes Hemd voller Krümel und Marmelade gehabt hätte. Alles in allem mal wieder eine unterhaltsame Rückfahrt.

Montag, 10. Januar 2011

1. Blog Eintrag nach den Ferien und Kunst in der Bahn

Juhu die Ferien sind vorbei, der Schnee weg und die Busse und Bahnen wieder (fast) pünktlich. Aber nichts desto trotz, ist irgendetwas anders als sonst. Logisch es sind weniger Leute in der Bahn aber die Wenigen die da sind, kommen mir dafür sehr bekannt vor (gut, man kann nicht jeden kennen aber die meisten zumindest). Noch etwas fällt mir auf: Wo sind eigentlich die Graffitis, die bis vor ein paar Jahren noch auf und in vielen Zügen waren? Gibt es keine Künstler mehr?! Wurden auch sie wegrationalisiert von der Deutschen Bahn?! Oder waren die Graffitis schlicht und weg falsch?! Wobei ich dabei auf folgende tiefgründige Frage hinweise: Kann Kunst falsch sein?! Ich würde sagen NEIN! denn das Einzige was falsch sein kann, ist die Botschaft oder der Grund auf welchem Kunst projiziert wurde. Auch wenn viele Leute es hässlich finden, würde ich sagen, dass Graffitis in keinem Falle falsch oder schlecht sind. Gerade in einer Kulturhauptstadt wie das Ruhrgebiet es im letzten Jahr sein sollte, sollte es doch auch Raum für solch eine Art von Kunst geben. Ich erinnere an Großstädte wie Hamburg oder Berlin wo schon seit längerer Zeit Züge mit Graffitis rumfahren. Der erste Post nach den Ferien und gleich so ein denkwürdiges Thema. Also das nächste Mal, wenn ihr mal wieder das Vergnügen habt mit einer S-Bahn oder ähnlichem zu fahren und dort sind Graffitis drauf, nicht gleich sagen:" Och Mensch nicht schon wieder so ein beschmierter Zug".

Montag, 3. Januar 2011

"latest Pendlernews" und ein verwirrendes Gespräch

Ja, auch in den Ferien und im neuen Jahr ist es Zeit, um von den  "latest News" im Pendlerleben zu berichten. Heute aus dem Bus, wo ich mal wieder Zeuge eines interessanten Generationengespräches zwischen einer ca. 21 jährigen, und einem ca. 71 jährigen wurde. Thema dieses Gesprächs war, das Studentendasein und andere Tücken. Es wurde der Unterschied von 50 Jahren klar:  während der Eine von den Tücken des Internets redet, redet der Andere von den Tücken des Rentnerdaseins und über das marode Gesundheitssystem. Sprich: Keiner weiß, wovon der Andere gerade redet. Dafür reden beide Parteien ziemlich laut, so dass auch die entnervte letzte Sitzreihe das Geschehen mitverfolgen kann. Durch den Bus fliegen Sätze wie: "Damals war alles besser" oder "das gab es bei uns ja damals nicht.". Nach einigen Irretationen der übrigen Fahrgäste, verabschieden sich beide höflich wie sie es gelernt haben. Ich bin mir sicher,keiner der beiden weiß nach nicht einmal 5 Minuten mehr, was sein Gegenüber da vorhin gesagt hat. Und auch die anderen Fahrgäste schauen etwas verwirrt aus der Wäsche nach diesem Gespräch. 

Samstag, 1. Januar 2011

Frohes neues Jahr!!

Auch im Namen des SchienenErsatzVerkehres darf ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes neue Jahr und viel Erfolg wünschen. Ferienbedingt pausiert der Blog. Ab dem 10. Januar meldet sich der SchienenErsatzVerkehr aber in alter Frische und mit vielen neuen Geschichten wieder.